Warum Früherkennung entscheidend ist
In der Schweiz erkranken jährlich mehrere tausend Menschen an Hautkrebs. Die häufigsten Formen sind das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und das Melanom. Letzteres ist seltener, aber am gefährlichsten – weil es früh Metastasen bilden kann.
Im Frühstadium erkannte Hauttumoren lassen sich in der Regel vollständig operativ entfernen. Die Heilungschancen sind dann sehr gut. Je später eine Diagnose gestellt wird, desto komplexer wird die Behandlung.
Wer sollte zur Vorsorge?
Ein erhöhtes Risiko haben Personen mit vielen Muttermalen (mehr als 50), heller Haut, hellen Augen, roten oder blonden Haaren, familiärer Vorbelastung, häufiger UV-Exposition in der Vorgeschichte oder nach Organtransplantation. Grundsätzlich empfiehlt sich ab dem 35. Lebensjahr eine regelmässige Hautkrebsvorsorge.
Wie oft und was wird untersucht?
Bei normalem Risiko: alle zwei Jahre. Bei erhöhtem Risiko: jährlich oder nach ärztlicher Empfehlung häufiger. Die Untersuchung umfasst eine Ganzkörperinspektion sowie die Beurteilung auffälliger Stellen mittels Dermatoskopie.
Was Sie selbst tun können
Kontrollieren Sie Ihre Haut regelmässig selbst. Achten Sie auf das ABCDE-Schema: Asymmetrie, Begrenzung, Coloration, Durchmesser, Entwicklung. Veränderungen nach diesen Kriterien sollten zeitnah abgeklärt werden.




